LESUNGEN - und mehr
Goethe und ...
... seine Reisen durch das Rheinland:
"Ich freute mich, den herrlichen Rhein wiederzusehn."
Goethe reiste viel; er legte auf seinen ca. 40 größeren und 140 kleineren Reisen - so errechnete Gero von Wilpert - ungefähr 40.000 km zurück. Mehrfach kam er ins Rheinland, besuchte dort Freunde, bewunderte die Kunstschätze und genoss Natur und Städte. Manche Reise fand ihren literarischen Niederschlag.

... und seine Autobiographie:
"Dichtung und Wahrheit"
Jenseits des 60. Lebensjahres schaut Goethe auf die Jahre 1749 - 1775 und versucht sie im Kontext der Historie darzustellen. So entsteht eine Erzählung, die die Geschehnisse von seiner Geburt bis zu seinem Neuanfang in Weimar wiedergibt. Mit dem Titel weist Goethe darauf hin, dass er zwar der vergangenen Realität folgt, sie aber dichterisch gestaltet.
... die Preisreden zur Verlehung des Goethepreises der Stadt Frankfurt a.M.:
"Im Andenken Goethes"
Seit 1927 verleiht die Stadt Frankfurt zuerst jährlich, ab 1957 alle drei Jahre den Goethepreis. Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Philosophen und andere, deren "schöpferisches Wirken eine dem Andenken Goethes gewidmete Ehrung würdig ist" (Ehrungsordnung) halten anlässlich der Verleihung dieses Preises Dankesreden.
Die hier ausgewählten Vorträge sind heute noch bedeutsam: z.B. Albert Schweitzer (1928), Sigmund Freud (1930), Hermann Hesse (1946), Carl Friedrich von Weizsäcker (1958), Ernst Gombrich (1994).
"Der Stein des guten Glücks"
in Goethes Garten am Stern / Foto: W. Schiffer
Während der Veranstaltungen wechseln sich Texte aus Goethes Werk, kurze Einführungen und Erläuterungen mit der Musik (live oder historische Aufnahmen) ab - im Vordergrund steht aber das Lesen der Texte.
